Reiki - Mein Weg zur Reikienergie

Namaste - Schön dich wiederzusehen!

In diesem Beitrag geht es darum, wie ich zu Reiki gefunden habe oder besser gesagt Reiki zu mir.

mit 14 hatte ich kein Interesse an Reiki

Aufgewachsen mit einer spirituellen Mutter, die Karten legt und auch Reikitreatments für sich entdeckt hat, weiß ich gar nicht mehr wann der erste Kontakt mit den spirituellen Themen genau war. Ich kann mich nur bewusst daran erinnern, dass ich im Alter von 14 Jahren eher Ablehnung gegenüber Reiki gespürt habe und es nicht von meiner Mutter lernen wollte. Meine Mutter wendete Reiki zwar selten bei uns Kindern an, hat aber trotzdem ab und zu mal nachgefragt, ob sie mir Reiki geben soll, wenn ich Schmerzen habe etc. Ich selbst war in dem Alter mitten in der Pubertät und war manchmal genervt, weil ich nicht daran geglaubt habe, dass meine Mutter “heilen kann”. Es hat sich zu dem Zeitpunkt für mich nicht richtig angefühlt und ich konnte es auch nicht greifen.

Jeder Mensch hat sein eigenes Tempo

Jeder Mensch lebt nach seinem eigenen Zeitplan und Dinge offenbaren sich, wenn die richtige Zeit dafür gekommen ist. Ich musste erst bereit dafür sein die Dinge nicht logisch begreifen zu wollen, sondern es zu nehmen wie es ist.

Jahre später nachdem ich mich in Sri Lanka auf meine eigene spirituelle Reise gemacht habe, habe ich zuerst Meditation für mich entdeckt, dann Monate später bin ich in Berlin zum Yoga gestoßen. Als ich tiefer in die Yogaphilosophie eingetaucht bin, habe ich erst die Gemeinsamkeiten zwischen der Chakrenlehre und der Reikilehre erkannt und bin dann mit meinem Interesse das erste Mal richtig beim Reiki angekommen. Reiki basiert auf der gleichen Chakrenlehre wie sie in der Yogaphilosophie erklärt ist. Deswegen hat plötzlich alles für mich mehr Sinn gemacht und ich war offener die Gabe meiner Mutter anzunehmen.

Meine erste Reikibehandlung in Thailand

Meine Yogalehrerin, bei der ich in La Casa Shambala auf Ko Phangan während meines 200 stündigen Trainings in Thailand gelernt habe, war gleichzeitig Reikimeisterin und hat eine Ausbildung in Human Design gerade absolviert. Sie teilte mit uns ihr Wissen zwischen den Klassen und beim Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Das Interesse von mir wurde immer größer und ich fragte sie, ob sie mir nicht ein Reikitreatment geben könnte. Leider waren wir dann mitten in den Prüfungen des Teacher Trainings und kurze Zeit später war die Abschlusszeremonie, es gab einfach keine Zeit im Terminplaner mehr und so reiste ich dann zwei Tage nach der Zeremonie ab ohne in den Genuss eines Reikitreatments zu kommen. Meinen letzten Tag auf Ko Phangan habe ich rund um den Zen Beach verbracht. Fußläufig ist ein Yogacafé zu finden. Dort bin ich vorbei gegangen um eine Kokosnuss zu trinken und in der Hängematte zu sitzen und ein Buch zu lesen.

Das Schild “REIKI” ist mir direkt in die Augen gefallen. Ich hatte nur noch diesen Abend in Thailand. Ich fühle mich gerade so ausgelaugt. So low energy - einfach wegen dem 3 wöchigen Yoga Teacher Training, in dem wir nur 2 Tage frei hatten. Jeden Tag Yoga für mehrere Stunden, mein Körper war richtig fertig. “Wenn es nicht jetzt klappt, dann soll es nicht sein”, dachte ich. Am nächsten Tag würde ich morgens nach Koh Samui mit dem Boot zurück fahren und dann wieder zurück nach Berlin fliegen.

Super motiviert, dass das ein Zeichen für mich sein kann, einfach zur Rezeption zu gehen und mal nachzufragen, hatte ich mich dann doch überwunden und bin zu der netten Dame an der Rezeption gegangen, um zu fragen, ob noch ein Termin frei ist. Die Empfangsdame war sich nicht sicher, ob “so spontan” ein Termin gebucht werden kann. Ich sollte eine Stunde warten, sie würde den Reikilehrer anrufen. Eine Stunde am Strand warten? Kein Problem, ich habe ja eh nichts Anderes vor.

Und dann hat es doch geklappt. Der Reikilehrer kam in kurzer Hose, Sandalen und einfach unspektakulär in Alltagskleidung um mich von der Rezeption abzuholen. Wir sind dann in den Therapieraum gegangen. Der Raum war klein und dort stand nur eine Massageliege in der Mitte, einfach schlicht, klein und ordentlich, aber nichts Besonderes. Er hat mir die Behandlung kurz erklärt, und dann ging es auch schon los. Ich habe mich voll bekleidet auf die Massageliege gelegt und die Augen geschlossen. Und dann durfte ich für die nächste Stunde wahrhnehmen.

Es war richtig krass. Dadurch, dass ich fast einen Monat lang so in meiner spirituellen Bubble gelebt habe, jeden Morgen mit Meditation begonnen und jeden Abend mit Meditation beendet habe, waren glaube ich alle Kanäle (Chakren) offen für Energien. Und da ich gleichzeitig körperlich so fertig war, hat sich die ganze Behandlung wie eine Art Akkuaufladen angefühlt. Ich lag da, habe mich komplett fallen lassen, weil ich diese Entspannung einfach so so sehr gebraucht habe nach den ganzen Tagen. Und dann habe ich mich gefragt: “Warum sind seine Hände so warm? Er fässt mich ja nicht an, aber warum sie die so warm?” Dadurch, dass seine Hände 3-5 cm von mir entfernt über den Körper gehalten wurde, sollte ich das ja eigentlich nicht wahrnehmen, oder? Anscheinend wurde so viel Reiki in mich aufgefüllt, dass die Hände super viel Wärme ausgestrahlt haben. Und ich habe Farben gesehen, nicht die ganze Zeit durchgängig, aber mal hier und da vor dem inneren Augen, mal intensiver, mal weniger intensiv. Ich war wie in eine Art Trance, zwischen Wachsein und Schlafen, aber super entspannt.

Nach der Reikisitzung haben wir uns dann noch kurz unterhalten, ich habe erzählt, wie es für mich war. Und er hat reflektiert, was er wahrgenommen hat. Ich war wirklich dankbar für das Reikitreatment, weil ich eine ganz andere Wahrnehmung annehmen durfte, von dem was ich normalerweise unter Reiki kannte. Dadurch dass ich so offen und empfänglich für Reiki war, ganz ohne Vorurteile.

Einige Wochen später kam dann der Moment, dass ich mehr darüber lernen wollte & mich dann auf die Reise zu meiner Reikimeisterin Romana in Berlin gemacht habe um den Reiki Level 1 Grad zu machen =)

Deine Diane

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Reiki - 4 Tipps um sich auf ein Reikitreatment vorzubereiten